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Mittwoch, 23. Juli 2014

#SlotArtFestival

Blackberry Hill - Sway Like Fire



Hallo erstmal! 
Heute mal ganz ungewohnt nicht von Moni, sondern von mir, Lydia :-) 
Ich leihe mir heute mal Monis „Bühne“, um euch von einem ziemlich genialen Festival in Polen zu berichten, auf dem ich vor zwei Wochen mit meiner Freundin Lena war. Da es auf Festivals ja auch immer viele total verschiedene Stilrichtungen und flippige Outfits zu bestaunen gibt, haben wir extra für euch ein paar der am besten gestylten Mädels fotografiert, um sie euch hier zu zeigen.


Das Slot Art Festival ist ein Kunst- und Musikfestival, auf dem jedes Jahr über 70 Bands auf verschiedenen Bühnen spielen, bei dem man seine eigene Kreativität bei über 60 Workshops ausleben kann und es Filmvorführungen, Vorträge und Kunstausstellungen gibt. Das kunterbunte Festival findet seit mehr als zwanzig Jahren auf wechselnden Locations in Polen statt. Im Moment campieren die verrückten Massen im kleinen Dorf Lubiaz, denn dort ist eine der größten und ältesten Klosteranlagen Europas zu finden. Das Gelände dieses alten, halbverfallenen und immer noch extrem imposanten Gebäudekomplexes verwandelt sich für eine Woche im Juli zum Tummelplatz für Kunst- und Musikverrückte aus der ganzen Welt.

„Auf ins Abenteuer!“ lautete der Schlachtruf, als wir zwei deutsche Mädels in Frankfurt furchtlos in einen Bus stiegen, in dem niemand deutsch sprach. Das Ziel hieß Breslau, oder, elegant und unaussprechlich auf Polnisch: Wroclaw. Nach einer Odysee von 22 Stunden, einer Bahnfahrt, bei der wir Angst hatten, unsere Station glatt zu verschlafen und einer Busfahrt in einem viel zu kleinen Bus mit lauter jungen Leuten und ihren riesigen Backpacks waren wir ENDLICH am Ziel! Die Klostermauern leuchteten in der Sonne und wir seufzten selig auf, nachdem unser Zelt stand (wir haben es liebevoll Sardinenbüchse getauft), wir duschen waren und etwas gegessen hatten. Das Abenteuer war im vollen Gang :)

Es ist ziemlich schwer, diese verrückte Atmosphäre des Festivals in Worten wiederzugeben, aber ich gebe mir Mühe ;) Das Festival ist riesig und wirkt chaotisch und unüberschaubar. Genau das macht aber seinen Charme aus. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, du kannst Artisten beim Jonglieren zusehen, ein Mann auf Stelzen macht Seifenblasen, jemand spielt auf einer Ukele...Es gibt Cafés in bunten Zelten, Kunstausstellungen in versteckten Räumen. Du wirst hineingezogen in diesen großen Irrgarten, bei dem du hinter jeder Biegung neue Geheimnisse entdeckst. Irgendwann bist du so tief eingetaucht, dass du du den Ausgang vergisst und die einfach treiben lässt.
Ich spiele jetzt mal den weißen Hasen aus Alice im Wunderland für euch und nehme euch mit hinein in den Irrgarten, zu ein paar von unseren Entdeckungen!


Zuerst ist da natürlich das Kloster, dieser unglaubliche Bau. Wir zelteten im Schutz seiner Mauern, die Hauptbühne stand im Innenhof und viele der Workshops, ein paar Konzerte und Kunstausstellungen finden in den leeren Räumen der riesigen Anlage statt. Auf dem Weg durch die labyrinthischen Gänge haben wir unter anderem folgende Dinge entdeckt: von der Decke baumelnde Hüte, ein ausgestopftes Schaf auf alten Zeitungen, eine Skateboard-Bahn, Lasertag- Räume, mehrere liebevoll dekorierte Cafés, einen Elektro/Dubsteb Clubraum, falsches Essen (dazu gleich mehr) und eine Motorradgang, die gerade einen Motor ausgebaut hat. Nicht zu vergessen natürlich die alte Kathedrale, in der nachts Konzerte stattfanden und den gotischen Bau in gespenstisches Licht und einzigartige Klänge tauchten.

Die Workshops waren, wie jedes Jahr, extrem vielseitig und so spannend, dass wir uns gar nicht richtig entscheiden konnten. Selbstverteidigung, jüdische Tänze oder doch lieber Gerichte kochen aus aller Welt? Schmieden, Sticker basteln, Papier schöpfen, Batik für T-Shirts, Architektonisches Zeichnen oder Schmuck basteln? Bogen bauen, jonglieren (auch mit Feuer!), Einrad fahren und und und. Wir haben bei unserem Streifzug durch das Kloster gleich am Anfang zwei junge polnische Fotografen kennengelernt, deren Workshop wir auch besucht haben. Auf Polnisch klang das ungefähr so: fotografujemy to czego nie zjemy. Jap, ihr habt richtig gelesen: Wir fotografieren Sachen, die wir nicht essen können. Fake Food! Wir haben falsches Eis „gebaut“, Bier aus Sojasauce zusammengerührt und Radiergummi geraspelt und damit ein paar Einblicke in die Welt der „professional food photography“ Szene bekommen. Nur hungrig durfte man nicht sein, denn unser falsches Essen sah am Ende ziemlich appetitlich aus ;)


Im Gespräch mit dem ehemaligen Programm Direktor des Festivals habe ich ein paar interessante Dinge über die Organsisation des Festivals erfahren. Weil es nämlich immer noch zu eher kleinen Nischenfestivals in Polen zählt und es keine Sponsoren gibt, müssen die Verantwortlichen kreativ sein, um das Festival am Laufen zu halten. Krzysiek berichtete von den 1000 Freiwilligen, die jede Menge Jobs übernehmen, von Übersetzern für uns Ausländer, Patrouille-Gängen auf den Zeltplätzen über Kontrolle der Duschhäuschen bis zu Aufbau und Betreuung der vielen Cafés. Er beschrieb mir außerdem das Credo des Festivals, aus dem das ganze wunderschöne Chaos erst erwachsen kann: Künstler unterstützen, um ihre Vision zu verwirklichen und eine Atmosphäre schaffen, die zum Austausch und Gespräch einlädt und dazu, seine Erfahrungen und Überzeugungen mit anderen zu teilen.

Genau das ist es, was den Zauber dieser verrückten fünf Tage ausgemacht hat. Wir haben so viele faszinierende Menschen aus aller Welt kennen gelernt und ihre Geschichten gehört, dass wir randvoll mit Erinnerungen, neuen Freundschaften und Ideen für das eigene Leben wieder zurück nach hause gefahren sind. Und was das für eine Reise war! Am selben Tag, an dem wir eigentlich zurück fahren wollten, hat unsere Mitfahrgelegenheit plötzlich abgesagt und wir standen ohne Internet im polnischen Hinterland. Dank neu gewonnener Freunde kamen wir aber im Auto bis nach Dresden und in Deutschland haben wir einfach den Daumen rausgehalten und sind quer durchs Land getrampt. Das hat überraschend reibungslos geklappt und wir wurden von Jena bis nach Gießen vor die eigene Haustür gefahren! Unser großes Ziel an diesem Tag war es, pünktlich zum Anpfiff des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft zurück zu sein und obwohl uns jeder prophezeit hat, dass es unmöglich sei, saßen wir um 21 Uhr in einem Café in Gießen und jubelten mit ganz Deutschland, als wir Weltmeister wurden! 



Und jetzt Bühne frei für die wunderbaren Mädels, die uns mit ihren Outfits begeistert haben und sich alle von uns fotografieren haben lassen. Nochmal gaaanz lieben Dank an euch, ihr seid toll!!!! 


Text von Lydia Strauss ©

Klaudia & Monica 

Nadzieja 

Irena

Oliwia

Elodie

Yessica


Natalia


Fotografie und Bildbearbeitung von Lena Welsch ©

Sonntag, 20. Juli 2014

Like a fish in the sea

Lilly Wood & The Prick and Robin Schulz - Prayer in C (Robin Schulz Remix)



Hallo ihr Lieben,
endlich war mal wieder ein paar Tage der Sommer da, obwohl er heute schon wieder weg ist...jedenfalls was die Sonne anbetrifft. Aber die letzten Tage waren sehr heiß und sonnig und ich konnte endlich meinen neuen Overall anziehen. Den habe ich vom Sale aus H&M (von 24,90 € auf 10 € heruntergesetzt). 
Mein Freund und ich haben einen netten Abendspaziergang entlang des Rheins in Wiesbaden-Biebrich gemacht - dabei ist auch ein kleines Shooting für mich rausgesprungen :)
Zum Overall trage ich sehr schlichte schwarze Sandalen, ebenfalls von H&M, eine Kette von Accessorize, ein Armband von Review (habe ich beides von meiner lieben Freundin Agnieszka zum Geburtstag bekommen...danke dafür!!!), Ohrringe von Konplott und eine schwarze Lack-Clutch von Primark. Wie findet ihr meine Kombi, die mich spontan an Wasser und See erinnert hat - deswegen meine Überschrift ;) ???

Kochani,
w końcu powróciło lato, chociaż już dziś znowu zniknęło... to znaczy słońce zniknęło. Ale ostatnie dni były gorące i przepiękne i mogłam założyć mój nowy kombinezon. Kupiłam go na przecenie w H&M za 10 Euro (przecenione z 24,95 Euro).
Wybrałam się tym razem z moim chłopakiem na spacer wzdłuż Renu w Wiesbaden-Biebrich i od razu porobiliśmy parę zdjęć dla mnie :)
Do kombinezonu założyłam sandałki również z H&M, naszyjnik z Accessorize, bransoletkę z Review (naszyjnik i bransoletkę dostałam od koleżanki Agnieszki na urodziny...dziękuję ci za to!!!), kolczyki z Konplott i torebkę z Primark. Cała ta stylizacja przypominała mi jezioro i wodę, dlatego dałam dziś taki tytuł ;) Jak wam się podoba?

xoxo 
Moni




















overall: H&M
sandals: H&M
bag: Primark
bracelet: Review (buy it here!)
necklace: Accessorize (buy it here!)
earrings: Konplott


Montag, 14. Juli 2014

World Cup GERMANY special!

DEUTSCHLAAAAAAAAND!
Wir freuen uns alle, wir sind Weltmeister! Mindestens vier Jahre wird uns niemand diesen Titel nehmen können! HA!

Da ich die letzten WM-Spiele mit Freunden irgendwo daheim geschaut habe, entschied ich mich wenigstens zum Finale nach Wiesbaden zum größten Public Viewing vor das Kurhaus zu gehen. Die Stimmung war bombastisch, die Angst über Regen völlig unberechtigt und die Stimmen am Ende etwas weg :D 
Und ja, das Wetter... es gab so einige, die sich nicht trauten mitzukommen, weil sie befürchtet haben den Regen zu erwischen. Mich hat das aber nicht abgeschreckt, trotzdem war ich sorgfältig für den Fall der Fälle ausgestattet: Gummistiefel, Regenjacke und Regenschirm hatte ich mit - und musste nichts davon wirklich benutzen... die Gummistiefel behielt ich nur an ;) 
Naja und das wichtigste: Das Deutschland-Trikot war absolute Pflicht für diesen historischen Tag! 

Ein vierter Stern für Deutschland! Super Klasse!


 Vorbereitung daheim! Hoffentlich kommt bald der vierte Stern!
 Gummistiefel müssen heut mal mit!
 Obligatorisches Deutschland-Trikot!
 Noch wird keiner reingelassen: größtes Public Viewing Wiesbadens - vor dem Kurhaus
 Yeah... endlich drin! Ich freu mich sooooooo!
 So...hier wollen wir bleiben, hier sieht man gut :)
 Schnappschuss :D
 Vorfreudeeeeeeee!
 Vorfreude die Zweite ;)
Grinsebäckchen ;)
 Gleich geht's los!
 Yaaaaaaay! Deutschlaaaaaaand!
 Auf jetzt!!!! Her mit dem Tor!
 Und da ist er! UNSER Pokal! Übergeben von der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff an Philipp Lahm! 
 Jaaaaaaaaaaaa! 
 WELTMEISTER!
 Und jetzt wird abgedanced!
inklusive Autokorso :D

Ich trug:
Deutschland-Trikot
H&M Jeans
H&M Gürtel
Hunter Gummistiefel
Review Ohrringe
Iam Kette